Neue Knowledge-Plattform für die Finanzindustrie

vom 19. Mai 2020

Die BKS möchte Investoren, Servicern und Kreditinstituten auch in Zeiten ohne physische Kontaktmöglichkeit eine Plattform zum Austausch bieten. Aus diesem Grunde veröffentlicht der Branchenverband ab sofort virtuelle Events von Mitgliedsunternehmen im Veranstaltungsbereich auf der Website sowie in regelmäßigen Abständen mit dem Pressespiegel.

Thematisch werden decken die virtuellen Events alle Bereiche der Finanzindustrie ab: von digitalen Themen über rechtliche Herausforderungen und Besonderheiten in der Corona-Krise.

Den Auftakt bilden Webinare der MA Data Consulting GmbH und der FICO Fair Isaac Germany GmbH. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen ist auf der rechten Seite der BKS-Website oder unter https://bks-ev.de/veranstaltungen/ zu finden.

Den Bankbilanzen droht großes Ungemach

vom 27. April 2020

Berlin, 27. April 2020 – Im Zuge der Corona-Krise wird die Zahl der notleidenden Kredite stark steigen. Die Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing (BKS) befürchtet ein Plus von mehr als 200 Prozent. „Vor allem im vierten Quartal 2020 und im gesamten Jahr 2021 werden wir durch die Rezession eine Welle an notleidenden Forderungen erleben“, sagt Jürgen Sonder, Präsident der BKS. Dies könnte das gesamte Finanzsystem überlasten.

„Anders als in der Finanzkrise 2008 ist die Finanzindustrie nicht das Problem, sondern wird von der Politik als Teil der Lösung genutzt“, sagt Sonder. Über die Banken werden Hilfsmaßnahmen und Unterstützungsprogramme für Unternehmen ausgereicht. „Die gegenwärtige Krise hat das Potenzial, die Bilanzen der Banken so stark zu belasten, dass sie diese Aufgabe nicht mehr erfüllen können“, sagt Sonder.

2019 lag das Volumen der notleidenden Kredite (Non-performing Loans, NPL) bei rund 33 Milliarden Euro. „Dieses Volumen könnte auf rund 100 Milliarden Euro steigen“, sagt Sonder. Auch der Anteil der NPLs an allen Krediten wird stark zunehmen. In den Jahren 2003 bis 2007 konnte die NPL-Quote von 5,2 auf 2,7 Prozent gesenkt werden. „In der Finanzkrise stieg sie dann auf 3,3 Prozent an“, sagt Sonder.

Bis heute konnte sie dann wieder auf 1,3 Prozent gesenkt werden. „Wir rechnen mit einer Verdreifachung auf rund vier Prozent.“ Und das könnte die deutschen Banken vor substanzielle Herausforderungen stellen. „Diese Einschätzung halten wir je nach Verlauf und Länge der Krise sogar noch für moderat. Die Kapital- und Liquiditätspuffer werden bei Weitem nicht ausreichen und den Bankensektor an seine Leistungsfähigkeit bringen. Der Staat wäre wieder einmal gezwungen, die Finanzwirtschaft mit Staatshilfen zu stützen“, sagt Sonder.

Auch wenn der Staat großzügige Staatsgarantien auf herausgegebene Kredite vergibt, kann er diese nicht für alle Kredite gewährleisten. Unternehmenskredite, Immobilienkredite und Konsumentenkredite stehen daher in den nächsten Monaten besonders auf dem Prüfstand. „Obwohl wir in den vergangenen Jahren signifikante Fortschritte beim Abbau notleidender Forderungen in Deutschland erreicht haben, rechnen wir nunmehr mit gravierenden Auswirkungen auf die Banken“, sagt Sonder.

Unabhängig vom Liquiditäts- und Kapitalbedarf sind die Banken auch personell nicht auf eine NPL-Welle vorbereitet. Bereits 2020 werden sich die Rückstellungen für ausfallende Kredite erheblich auf die Risikokosten und die Bilanzen der deutschen Banken auswirken. Aber auch der Staat sollte heute schon Strategien zum Ausfall von gebürgten Krediten entwickeln. Hier wird eine enge Zusammenarbeit zwischen der Kreditwirtschaft, den Aufsichtsbehörden und der NPL-Branche notwendig werden.

Nach der Finanzkrise 2008 haben die obersten europäischen und nationalen Aufsichtsbehörden erkannt, wie wichtig ein gut entwickelter Sekundärmarkt für NPLs für die Finanzmarktstabilität und für eine funktionsfähige Kapitalmarktunion ist. Der im Jahr 2017 von der EZB herausgegebene „Leitfaden für Banken zu notleidenden Forderungen“ war eine erste wichtige Orientierung. Im zweiten Schritt folgte mit dem Entwurf einer Richtlinie über Kreditdienstleister, Kreditnehmer und die Verwertung von Sicherheiten durch die Europäische Kommission die Stärkung des Sekundärmarktes. Die geplante Richtlinie soll die Infrastruktur bereitstellen, um in Krisen das Thema notleidende Forderungen besser managen zu können. „Positiv ist, dass alle Beteiligten nach der Finanzkrise die Instrumente und die Systeme zu einem langfristigen NPL-Management und NPL-Abbau installiert haben. Hier sollten wir in Dekaden und nicht in Jahren denken“, sagt Sonder.

Über die BKS

Die Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing (BKS) wurde 2007 gegründet, hat ihren Sitz in Berlin und vertritt die Interessen ihrer derzeit 30 im Kredithandel tätigen Mitgliedsunternehmen in

Deutschland. Sie setzt sich zusammen mit ihrem Beirat, der überwiegend aus Vertretern deutscher Kreditinstitute besteht, auf politischer und fachlicher Ebene für einen funktionierenden und transparenten Kredithandel ein. Mit Kauf und Servicing von NPLs (Non-performing Loans) sichern Kreditdienstleister die Liquidität des Bankensektors. Der Verkauf von notleidenden Darlehensforderungen hilft Banken, Sparkassen und Landesbanken, Risikostrukturen zu verbessern und Liquidität zu sichern, um Neukredite an Darlehensnehmer zu vergeben.

BKS-Newsletter April 2020

vom 3. April 2020

In dieser Ausgabe:

• Corona-Krise – Rettungspakete gegen die Rezession

• BKS-Management-Tag 2020 – Impressionen vom 25. Februar

• FinTechs in Deutschland – eine Übersicht

• Digitalisierungspotential bei gewerblichen Kreditprozessen

• NPL-Regulierung – Stand der Gesetzgebungsverfahren

• Sustainable Finance – im Interview mit Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank

Benchmark-Studie zum internen Risikomanagement

vom 24. Februar 2020

Interne Kontrollsysteme (IKS) in Form von technischen und organisatorischen Regeln zur Abwehr von Schäden am eigenen Unternehmen entwickeln sich ständig weiter – auch vor dem Hintergrund neuer regulatorischer Anforderungen.

Um die Best Practices in diesem Bereich zu ergründen hat das Institut für Compliance & Corporate Governance unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Dr.rer.oec. Stefan Vieweg und in Kooperation mit der Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing die IKS Best Practice Benchmarking Studie 2019 erstellt.

Die Ergebnisse zusammgefasst:

Alle acht untersuchten IKS-Dimensionen zeigen durchweg Verbesserungspotenziale auf. Es wird im Mittel nur ein Reifegrad von 68% erreicht. Während zumeist eine IKS Strategie und IKS Ziele vorhanden sind (78%), besteht bei den IKS-Dimensionen Wirtschaftlichkeit (60%), IKS Software (62%) und Information, Kommunikation & Reporting (65%) der größte Nachholbedarf. Die IKS-Themenbereiche Automatisierungsgrad und Nutzerfreundlichkeit der IKS-Software haben branchenübergreifend mit jeweils nur einem Reifegrad von 55% das größte Optimierungspotenzial . Versicherungen erreichten bei der Nutzerfreundlichkeit der IKS Software nur einen Wert von 43%. Kreditinstitute besitzen beim Thema Verhältnis von Aufwand zu Nutzen noch enormes Einsparpotenzial.

https://www.rfh-koeln.de/forschung-projekte/institute_und_kompetenzzentren/institut_fuer_compliance_und_corporate_governance_icc/iks_best_practice_benchmark-studie/index_ger.html
IKS-Studie-2019-BKS

Jetzt anmelden: NPL FORUM 2020

vom 23. Februar 2020

Gutachten schafft Rechtssicherheit

vom 18. Februar 2020

Berlin, 18. Februar 2020 – Beim Verkauf von Kreditportfolios können die Daten der Kreditnehmer unter Beachtung der neuen Regeln des Datenschutzes an die Käufer übertragen werden. Das ergab ein Gutachten im Auftrag der Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing e.V. (BKS). Dies gilt auch bereits für die Phase der Prüfung vor dem Verkauf.

„Bei Kreditdaten handelt es sich immer um sensible, persönliche Daten“, erklärt Jürgen Sonder, Präsident der BKS. „Das gilt dann besonders, wenn der Kreditnehmer mit Leistungen im Rückstand ist und der Kredit deshalb an einen Käufer weitergereicht wird.“ Um hier Rechtssicherheit für die Käufer zu schaffen, hat die BKS ein Rechtsgutachten zu den Regeln der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) anfertigen lassen. „Wir wollten eine Klarstellung, unter welchen Bedingungen die Bereitstellung von Daten im Rahmen von Ankaufsprozessen zahlungsgestörter Forderungen datenschutzrechtlich zulässig ist“, erläutert Jürgen Sonder. Die Frage nach der praktischen Auslegung der DSGVO bei der Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 1 DSGVO war bis dahin nicht abschließend geklärt.

Prof. Dr. iur. Ralf B. Abel, der als Sachverständiger und Autor für deutsches, europäisches und internationales Datenschutzrecht geachtet ist, erstellte die „Rechtsgutachtliche Stellungnahme zur Frage der datenschutzrechtlichen Zulässigkeit der Bereitstellung personenbezogener Daten im Rahmen von Portfolioankaufsprozessen“, die einen Überblick über die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen eines Spektrums möglicher Vorgehensweisen aus dem Blickwinkel potenzieller Käufer gibt. Das Ergebnis: Grundsätzlich ist der Verkäufer für die Verarbeitung in Form der Bereitstellung der erforderlichen Daten im Rahmen der Due Diligence datenschutzrechtlich verantwortlich. Seine Verantwortlichkeit umfasst auch die organisatorische und technische Sicherung des von ihm zur Verfügung gestellten Datenraums sowie eine etwaige Informationspflicht gegenüber der betroffenen Person. Gleichzeitig ist aber auch der potenzielle Käufer bei der Verarbeitung zum Zweck der Analyse und Auswertung der überlassenen Daten datenschutzrechtlich Verantwortlicher.

Auf Basis dieser Differenzierung orientiert sich das Gutachten an den relevanten Rechtsgrundlagen, die die Überlassung und Verarbeitung der relevanten Daten datenschutzrechtlich gestatten. Dabei sind Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – im Falle einer dem Verkäufer gegenüber erklärten Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – je nach Art der Vertragsgestaltung zwischen Debitor und Verkäufer und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – für alle übrigen Fallkonstellationen zu berücksichtigen.

Im Falle einer Güterabwägung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO werden die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Personen gewahrt und überwiegen nicht, wenn der Grundsatz der Datenminimierung beachtet wird. Darüber hinaus sollen personenbezogene Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 1 DSGVO nur dort verarbeitet werden, wo dies für eine sachangemessene Analyse erforderlich ist.

Das Gutachten wurde allen Mitgliedern der Vereinigung zur Verfügung gestellt und dient dazu, fundierte Datenschutzkonzepte für eigene Portfoliotransaktionen zu erstellen. „Auf dieser sicheren juristischen Basis lassen sich nun praktikable und datenschutzrechtlich sichere Geschäftsprozesse beim Ankauf von Kreditportfolien ableiten“, betont Jürgen Sonder. „Für die gesamte Kreditwirtschaft wie auch die betroffenen Personen ist das ein wichtiger Schritt.“

Über die BKS

Die Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing (BKS) wurde 2007 gegründet, hat ihren Sitz in Berlin und vertritt die Interessen ihrer derzeit 30 im Kredithandel tätigen Mitgliedsunternehmen in

Deutschland. Sie setzt sich zusammen mit ihrem Beirat, der überwiegend aus Vertretern deutscher Kreditinstitute besteht, auf politischer und fachlicher Ebene für einen funktionierenden und transparenten Kredithandel ein. Mit Kauf und Servicing von NPLs (Non-Performing Loans) sichern Kreditdienstleister die Liquidität des Bankensektors. Der Verkauf von notleidenden Darlehensforderungen hilft Banken, Sparkassen und Landesbanken, Risikostrukturen zu verbessern und Liquidität zu sichern, um Neukredite an Darlehensnehmer zu vergeben.

Weitere Informationen unter: www.bks-ev.de.

Jahrespublikation 2019 erschienen

vom 10. Januar 2020

Die im Dezember veröffentlichte BKS-Jahrespublikation 2019 ist nun auch online abrufbar. Neben einem Jahresrückblick des Vorstands finden sich dort Berichte aus den Arbeitsgruppen, das NPL-Barometer 2019 und allgemeine Informationen zur BKS.

Management-Tag 2020 am 25. Februar in Berlin

vom 7. Dezember 2019

Wir freuen uns, den Termin für den BKS-Management-Tag 2020 bekannt geben zu können. Er findet am 25. Februar bei PwC in Berlin statt.

Fachlich bestimmen Digitalisierung, Regulierung und die konjunkturelle Entwicklung die Themen der Vorträge mit Sprechern aus den Bereichen FinTech, Data Warehousing, Analytics-Software, Wirtschaftsprüfung/Beratung und Kreditinstituten.

Außerdem erwarten Sie wieder attraktive Möglichkeiten zum Networking und eine erstklassige Keynote von Prof. Dr. Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums, zur Zukunft der deutschen Kreditwirtschaft.

Der Management-Tag richtet sich an das Senior-Management der NPL-Branche: Kreditinstitute, Investoren und Kreditservicer, sowie Dienstleistungsunternehmen für den Sektor.

Bitte melden Sie sich frühzeitig an – der Management-Tag 2019 war vollständig ausgebucht.

Die weiteren Referenten und Themen*:

  • Dr. Christian Thun, CEO, European Data Warehouse (EDW), Digitale NPL-TransaktionenAnforderungen an und Herausforderungen bei der Datenbereitstellung
  • Marco Hinz, COO, Crosslend, Digitale RisikotransformationAnfang oder Ende?
  • Dr. Ulrich Wiesner, Principal Consultant, EMEA Analytics, Fair Isaac Germany (FICO), Praktikable Ansätze für Künstliche Intelligenz im NPL-Management Think Big, Start Small
  • Joy-Otto Neugebauer, Senior Associate, PwC, Status Quo: Umsetzung der Restrukturierungs- und Insolvenzrichtlinie in Deutschland
  • Podiumsdiskussion mit Dr. Christian Thun (EDW), Dr. Jörg Keibel (DKS), Dr. Marcel Köchling (BKS), Timur Peters (Debitos), Quo vadis? „European NPL Platforms“ & EBA-Templates
  • Moderation: Prof. Dr. Christoph Schalast, Frankfurt School of Finance & Management

*Bitte beachten Sie, dass sich einzelne Programmpunkte noch ändern können.

Teilnahmegebühren:

  • Standard: 600€ (zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer)
  • Vertreter von Banken: 300€ (zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer)
  • BKS-Vollmitglieder: 100€ (zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer)
  • BKS-Fördermitglieder: 100€ für die erste Anmeldung, 300€ für jede weitere Anmeldung (zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer)
Der Management-Tag findet bei PwC direkt am Berliner Hauptbahnhof statt. (Foto: Kleist Berlin, CC BY-SA 2.0)
Der Management-Tag findet bei PwC direkt am Berliner Hauptbahnhof statt. (Foto: Kleist Berlin, CC BY-SA 2.0)

Umfrage zu EU-weiten NPL-Plattformen

vom 21. Oktober 2019

Im Rahmen des EU-Aktionsplans zur Belebung der NPL-Märkte wollen EU-Kommission, EZB und EBA Standards für EU-weite NPL-Plattformen definieren.

Zur Ergründung dieser Standards ist die DKS (Deutsche Kreditmarkt Standards) mit der Durchführung einer Umfrage beauftragt worden.

Bitte füllen Sie den Fragebogen unter https://www.surveymonkey.de/r/Z3QWPBM aus und leiten Sie ihn auch gern an Ihre Kollegen und Kontakte weiter.

BKS-Management-Tag am 29.11.2016

vom 18. Oktober 2016

Am 29. November veranstaltet die Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing zum vierten Mal den Management-Tag – dieses Jahr wieder im Commerzbank-Tower in Frankfurt. Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein.

Die Veranstaltung richtet sich an das Senior Management von Kreditinstituten, die mit der Bearbeitung notleidender Kreditportfolios betraut sind, sowie an spezialisierte Investoren und Servicer.

Erfahren Sie mehr über Fachthemen aus dem besicherten und unbesicherten NPL-Bereich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zum zwanglosen Networking mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche.

Es erwarten Sie die folgenden aktuellen Fachthemen aus der NPL-Branche:

Datenschutz-Grundverordnung
Die Datenschutz-Grundverordnung ist am 24. Mai 2016 in Kraft getreten und muss nun in die nationalen Rechtssystemen implementiert werden. Welche Auswirkungen die bevorstehenden Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) auf den Verkauf und die Bearbeitung notleidender Forderungen haben, erläutert Prof. Dr. Ralph Abel. In der Anschließenden Diskussionsrunde können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fragen, was ihnen datenschutzrechtlich unter den Nägeln brennt.

EZB-Leitfaden für Banken zum Umgang mit notleidenden Krediten
Seit dem 12. September 2016 läuft die öffentliche Konsultation zum Entwurf eines Leitfadens für Banken zu notleidenden Krediten. Der NPL-Leitfaden behandelt die wesentlichen Aspekte im Zusammenhang mit der Strategie, der Governance und den Verfahren, die für eine erfolgreiche Abwicklung von notleidenden Forderungen wichtig sind. Er enthält Empfehlungen für Banken und eine Reihe von Best Practices, die die EZB-Bankenaufsicht ermittelt hat und die künftig die aufsichtlichen Erwartungen der Zentralbank darstellen werden. Im Rahmen des regelmäßigen aufsichtlichen Dialogs werden die Aufseher auf Grundlage des Leitfadens die Behandlung von NPL in den Banken beurteilen. Anne Fröhling, welche die Erstellung und Konsultation des Leitfadens koordiniert, berichtet von der dann beendeten Konsultation und diskutiert mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kritische Punkte.

Reform des Zwangsversteigerungsrechts (ZVG)
Das Bundesjustizministerium der Justiz und für Verbraucherschutz stellt das gesamte Zwangsversteigerungsrecht auf den Prüftstand und hat hierzu Prof. Dr. Klaus Bartels mit einer rechtsvergleichenden Untersuchung beauftragt. Er hat bereits beim letzten Management-Tag vom Stand der Untersuchung berichtet und stellt nun die neuen Erkenntnisse der dann fast abgeschlossenen Studie vor. Anschließend darf wieder angeregt diskutiert werden, wie das ZVG verbessert werden könnte, um den aktuellen Bedürfnissen der Praxis zu genügen.

JETZT ANMELDEN

Die Teilnahmegebühr beträgt 600,- Euro zzgl. USt. (300,- Euro für Vertreter von Banken, Mitglieder der BKS zahlen 100,- Euro). Die Bewirtung ist in der Gebühr enthalten.

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